Solaruhren: In jeder Hinsicht ein Lichtblick

Mit den Sonnenuhren früherer Zeiten haben heutige Solaruhren eigentlich nur gemeinsam, dass sie das Sonnenlicht für die Zeitmessung nutzen. Während Sonnenuhren jedoch unmittelbar mit dem Sonnenlicht die Uhrzeit anzeigen, dient die Kraft des Lichts bei einer Solaruhr zunächst „nur“ dazu, um das Uhrwerk anzutreiben. Entsprechend befinden sich Solaruhren hinsichtlich ihrer technischen Ausstattung absolut auf der Höhe der Zeit – genauso wie in Fragen der Nachhaltigkeit.

Bekannte Prinzipien für innovative Zeitmesser

Dabei sind die Prinzipien und Ideen, die den Solaruhren zugrunde liegen, keineswegs besonders neu. Es ist vielmehr die innovative Verbindung der einzelnen Elemente, die das Gesamtergebnis so spannend machen: Die Energie des Sonnenlichts als elektrischen Strom nutzbar zu machen, ist nichts Neues, jedoch eher aus dem Gebäudebau und der Energiegewinnung bekannt. Doch nun kommt dies auch bei Armbanduhren zum Einsatz.
Bei diesen wiederum sind Quarzwerke eine beliebte Methode, um Zeitmesser für das Handgelenk zuverlässig anzutreiben. Nun finden beide Komponenten in Form von Solaruhren immer häufiger zusammen. Das hat nicht zuletzt mit dem Trend zu nachhaltigeren Lösungen in allen Lebensbereichen zu tun. In dieser Hinsicht boten die Quarzwerke, die auf die Energie aus einer Batterie angewiesen sind, durchaus Verbesserungspotenzial.

Die Umwelt schonen per Armbanduhr

Mit einer Solaruhr profitieren Sie letztlich von allen Vorzügen einer Quarzuhr – und müssen sich dabei nicht einmal mehr um den Batteriewechsel sorgen. Das ist nicht nur im Alltag ein zusätzlicher, praktischer Vorteil, sondern entlastet gleichzeitig die Umwelt.
Die fortschrittlichere Solartechnologie hat dabei die Nachteile früherer Solaruhren längst ausgebügelt: Hoher Energieverbrauch und vergleichsweise schwache Solarzellen sind daher kein Thema mehr, in Zukunft wird die Umwandlungseffizienz sogar noch weiter verbessert. Beispielsweise genügt heutigen Modellen auch künstliches Licht, um eine ausreichende Energieversorgung des Uhrwerks zu garantieren, bei manchen Exemplaren ist sogar eine Dunkellaufzeit von bis zu zwei Jahren möglich.
Die Durchschnittswerte von Solaruhren für den Betrieb ohne Lichtzufuhr sind jedoch niedriger, die üblichen Dunkellaufzeiten von etwa sechs Monaten sind aber immer noch beachtlich. Eingebaute Akkus, die die Sonnenenergie speichern, sorgen dafür, dass die entsprechend ausgerüsteten Solaruhren zuverlässig und reibungslos auch ohne Licht ihren Dienst tun können.

Sonnenlicht + Funk = Funk-Solaruhr

Die für den Betrieb nötige Solarzelle ist üblicherweise in das Zifferblatt integriert und fügt sich damit in das Gesamtbild der Uhr ein, ohne überhaupt aufzufallen. Dadurch lassen sich Solaruhren in vielfältigem Design umsetzen. Sportliche Modelle ebenso wie klassische Ausführungen, digitale oder auch analoge Uhren – sie alle können mit Sonnenenergie betrieben werden.
Kombiniert wird die Solartechnologie gerne mit Funktechnologie. Dadurch werden Solaruhren nicht nur umweltfreundlich, sondern zugleich auch unglaublich präzise. Abgesehen davon erhalten Sie auf diese Weise ein Höchstmaß an Komfort. Weder müssen Sie sich um den Wechsel einer Batterie kümmern, noch um das Einstellen der genauen Uhrzeit oder des Datums.
Im Grunde genommen nimmt Ihnen die Solaruhr damit die üblichen „Wartungsarbeiten“ ab – so können Sie sich ohne weiteres Zutun vollkommen auf Ihre Freude über eine ökologisch sinnvolle Armbanduhr mit höchster Ganggenauigkeit konzentrieren.

Eine Frage der richtigen Handhabung

Ganz ohne Ihre Fürsorge funktionieren aber auch Solaruhren langfristig nicht. Bei der Handhabung sind einige Details zu beachten, um die Langlebigkeit einer solarbetriebenen Uhr zu erhalten. Eine zu lange Phase ohne ausreichende Versorgung mit Licht ist nämlich von Nachteil. Trotz aller technischen Vorkehrungen sorgt dies dafür, dass das Uhrwerk irgendwann nicht mehr fehlerfrei funktioniert.
Daher gilt es, die Solaruhr möglichst in regelmäßigen Abständen in die richtige Umgebung zu bringen. „Richtig“ bedeutet in diesem Zusammenhang, eine Umgebung mit ausreichend Licht. Dies wird gemessen in Lux (abgekürzt lx), der Einheit der Beleuchtungsstärke. Die unterscheidet sich grob nach natürlichem Sonnenlicht und künstlichem Raumlicht:
• Die Sonne schafft zwischen 10.000 und 100.000 lx, abhängig davon, ob der Tag bewölkt oder klar ist.
• In Räumen hängt die Beleuchtungsstärke nicht zuletzt von der Nähe zu einer Lichtquelle ab. In einem Büro liegt der durchschnittliche Lux-Wert bei etwa 700, in der unmittelbaren Nähe (d.h. in einer Entfernung zwischen 5 und 20 Zentimetern) zu einer 30-Watt-Lampe liegt er zwischen etwa 3.000 und 10.000 lx.
Je nach Kaliber können Lichtbedarf und Ladezeiten durchaus variieren. Um den Aufladevorgang aber nicht zu beeinträchtigen, sollten Sie auf einige Kleinigkeiten achten:
• Wird die Solaruhr beispielsweise durch einen langen Ärmel verdeckt, erhält sie kein Licht zum Aufladen.
• Tragen Sie die Uhr über einen längeren Zeitraum oder bewahren Sie sie so auf, dass sie nur unzureichend oder gar nicht mit Licht versorgt wird, kann sich der enthaltene Akku ebenfalls nicht aufladen.
Das Tragen alleine ist daher noch keine Garantie dafür, dass die Solaruhr störungsfrei weiter funktioniert. Stellen Sie daher immer die ausreichende Versorgung durch eine geeignete Lichtquelle sicher – insbesondere dann, wenn Sie die Uhr gerade einmal ablegen. Ideal ist die Nähe zu einem Fenster oder einer Lampe.
Sollte die gespeicherte Energie des Akkus tatsächlich vollkommen aufgebraucht sein so dass die Uhrzeiger stehenbleiben, können Sie das Uhrwerk übrigens im Normalfall ganz einfach wieder aufladen: Sobald die Solaruhr wieder dem Licht ausgesetzt ist, startet auch das Speichern der Energie wieder.

Die Uhr für den stil- und umweltbewussten Mann

Ressourcenschonend, dabei trotzdem elegant und zuverlässig: Eine Solaruhr vereint eine Vielzahl von Vorteilen in sich – selbst, wenn der Umweltschutzgedanke bei der Auswahl keine vorrangige Rolle spielt. Es bleibt Ihnen immer noch eine Armbanduhr, die dank des wegfallenden Batteriewechsels und der Kombination mit der Funktechnologie Bedienkomfort und Ganggenauigkeit auf allerhöchstem Niveau bietet.
Dabei lässt sich die Solartechnologie so unauffällig integrieren, dass das äußere Erscheinungsbild einer Solaruhr mit jeder noch so schicken und stylischen anderen Armbanduhr ohne Probleme mithalten kann. Stilsicheres Auftreten und Umweltbewusstsein schließen sich also keineswegs aus – finden Sie in unserem Uhren-Shop selbst heraus, wie harmonisch die beiden Aspekte in einer Solaruhr miteinander verbunden werden können.

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