Ganz genau: Präzise Zeitmessung mit Ihrer Quarzuhr

In den 1970er Jahren stellten Quarzuhren die gesamte Branche auf den Kopf: Dank genauerer Zeitmessung, kostengünstiger Massenproduktion und weitgehender Wartungsfreiheit schafften es Quarzwerke innerhalb kurzer Zeit, mechanischen Uhrwerken den Rang abzulaufen.
Inzwischen gehören Quarzuhren zu den am weitesten verbreiteten Uhren überhaupt. Was nicht zuletzt damit zusammenhängt, dass sich Schwingquarze als Taktgeber für nahezu jede Uhr mit elektrischem Antrieb eignen. Von klassischen Analoguhren über Chronographen bis hin zu Digitaluhren und Funkuhren – Quarzuhren können in vielfältiger Gestalt auftreten, jedoch immer mit dem Vorteil extrem hoher Ganggenauigkeit.

Vom raumfüllenden Konzept zur Armbanduhr

Die Anfänge der Quarzuhr liegen im auslaufenden 19. Jahrhundert. Bei ihrer Forschung entdeckten die Physikerbrüder Pierre und Jacques Curie, dass sich mittels elektrischer Spannung die elektrische Polarisation bestimmter Kristalle verändern lässt. Dabei geben sie ihrerseits einen elektrischen Impuls zurück. Mit der Entdeckung des sogenannten „piezoelektrischen Effekts“ war eine wichtige Grundlage für die spätere Entwicklung der Quarzuhr geschaffen.
Denn mit der Verformung des (Quarz-)Kristalls, die als „Schwingung“ bezeichnet wird, lassen sich als Nebeneffekt Zeitintervalle messen. Hierzu brauchte es allerdings geeignete elektronische Schaltkreise, mit denen der verwendete Quarz angeregt und der dadurch entstehende Schwingkreis zugleich stabilisiert werden konnte. Diese Schaltungen entstanden in den 1920er Jahren und gehören in der Variante von Pierce und Miller immer noch zu den meist genutzten piezoelektrischen Schaltkreisen.
Bis aus diesen Elementen eine erste Quarzuhr wurde, dauerte es jedoch noch bis zum Jahr 1929. In den New Yorker Bell Laboratories präsentierten Joseph W. Horton und Warren Alvin Marrison eine erste Uhr mit Schwingquarz. Bei dieser wurden in Wechselstrom umgewandelte Impulse auf einen kleinen Synchronmotor übertragen. Dieser wiederum trieb das Zeigerwerk an. Damit waren alle Teile zusammen, um eine neuartige Uhr mit hoher Ganggenauigkeit zu schaffen – nur vorläufig noch in den Dimensionen eines großen Schranks.
Erste tragbare Quarzuhren wurden in den späten 1950er und den 1960er Jahren hergestellt, preislich waren diese Modelle jedoch kaum erschwinglich. Allerdings erwies sich die Idee als massentauglich, so dass Quarzuhren vor allem als Wand- und Tischuhren seit den 1970er Jahren einen enormen Preisverfall erlebten und deutlich günstiger wurden, als ihre mechanischen Pendants. Ein großer Vorteil schon damals: Von gelegentlichen Batteriewechseln abgesehen, bedürfen die neuen Quarzuhren kaum einer Wartung.

Die Quarzuhr als Armbanduhr: Eine Erfolgsgeschichte

Diese Entwicklung kam auch den Armbanduhren mit Schwingquarz zu Gute. Eine erste Serie des japanischen Uhrenherstellers Seiko kostete 1969 noch so viel wie ein Kleinwagen. Nur drei Jahre später hatte das Unternehmen aber die Technologien entwickelt, die noch heute im Innern von Quarzarmbanduhren mit analoger Zeitanzeige zu finden sind: Dazu gehört neben einer speziellen integrierten CMOS-Schaltung der Schrittschaltmotor und vor allem der so typische Quarzresonator in Form einer Miniatur-Stimmgabel.
Ebenfalls Standard sind übrigens die 32.768 Schwingungen, die ein Schwingquarz pro Sekunde absolviert, womit die Frequenz deutlich über der liegt, die mechanische Uhrwerke erreichen können. Ein Grund für die im Vergleich höhere Ganggenauigkeit einer Quarzuhr.
Was für die Quarzuhr den Durchbruch und den Beginn einer andauernden Erfolgsgeschichte markierte, bedeutete für mechanische Uhrwerke eine nicht einzuholende Konkurrenz. Sowohl die Preise als auch die Ganggenauigkeit von Quarzuhren waren mechanischen Uhren deutlich überlegen und führten deren Hersteller in die sogenannte „Quarzkrise“. Von der konnten sich Modelle mit traditionell hergestelltem Uhrwerk jedoch wieder erholen und erleben seither eine Renaissance, nicht nur unter Sammlern und Liebhabern mechanischer Zeitmesser.

Quarzuhren – nur von Vorteil

Wem die Romantik eines handgefertigten, rein mechanischen Uhrwerks weniger wichtig ist und wer bei der Armbanduhr die Präzision dem rhythmischen Ticken vorzieht, wird schon aus diesem pragmatischen Grund zur Quarzuhr greifen. Die Ganggenauigkeit ist dabei zwar nur ein Argument von vielen – jedoch sehr wichtig. Immerhin spielt Pünktlichkeit im Alltag eine immens große Rolle, nicht nur im Beruf, sondern auch bei Terminen in der Freizeit.
In dieser Hinsicht sind Präzision und Zuverlässigkeit der Quarzuhr unerreicht, das gilt auch für den Bedienkomfort: Der gelegentlich notwendige Wechsel der Batterie ist die einzige Wartungsmaßnahme, mit der Sie sich auseinandersetzen müssen. Ansonsten sind die Quarzwerke, auch wegen des Fehlens mechanischer Bauteile, die im Laufe der Zeit verschleißen könnten, nahezu wartungsfrei.
Durch solarbetriebene Varianten entfällt bei entsprechenden Modellen sogar der Batteriewechsel – so erhalten Sie eine äußerst präzise und gleichzeitig umweltfreundliche Armbanduhr, die so gut wie keinen Aufwand erfordert.

Mehr als ein Massenprodukt

Die besonders flache Bauweise von Quarzwerken hat sich schnell auch als Vorteil in Designfragen erwiesen. Nicht nur ermöglicht sie erstaunlich flache und filigrane Zeitmesser, sie erlaubt außerdem den Einsatz in einer Vielzahl unterschiedlicher Uhrentypen. Liebhaber von Analoguhren können so ebenso in den Genuss der Präzision eines Quarzwerks kommen wie Anhänger von Chronographen, Fliegeruhren oder Digitaluhren.
Dabei sind Quarzuhren längst über den Status eines reinen Massenprodukts hinaus, wie sie von Kritikern lange bezeichnet wurden. Im Gegenteil: Namhafte Hersteller setzen bei ihren hochwertigen Modellen ebenfalls auf Quarzwerke, selbst in Schweizer Traditionshäusern hat die Technologie Einzug gefunden. Ein elektro-mechanisches oder vollelektronisches Innenleben und klassische Optik schließen sich dabei keineswegs aus.
Darüber hinaus ist die Quarz-Technologie wie für Armbanduhren geschaffen, die mit vielfältiger Funktionalität punkten wollen. Mit einer Quarzuhr lassen sich unterschiedlichste Funktionen realisieren, wovon besonders Multifunktionsuhren und deren Träger profitieren. Dass Quarzuhren außerdem das gesamte Spektrum an Formen, Farben und Stilen abbilden können, macht sie zu einem beliebten Allrounder für jede Gelegenheit.
Zum Gala-Auftritt in gehobener Garderobe, zum Business-Termin oder zu Freizeitaktivitäten mit Freunden: Unabhängig davon, welche Anforderungen der Anlass an Sie und Ihr Outfit stellt, mit einer Quarzuhr stehen Sie immer stilsicher und modebewusst da. Damit das so ist, finden Sie in unserem 1-2-3.tv Uhren-Shop eine große Auswahl an Quarzuhren für Damen und Herren – für jede Gelegenheit, für jeden Look, für jeden Geschmack. Denn unsere Quarzuhren können mehr als nur präzise die Zeit anzeigen.

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