Funkuhren: Die komfortablen Präzisionsmeister für ganz Genaue

Sie nehmen es mit der Pünktlichkeit immer sehr genau? Dann brauchen Sie einen Zeitmesser, der es Ihnen gleichtut. Eine Funkuhr bietet Ihnen ein Höchstmaß an Präzision, wie es von keiner anderen Uhr erreicht wird – bei maximalem Komfort.
Handaufzug, Nachstellen der Uhr oder das korrekte Einstellen beim Wechsel von Sommer- auf Winterzeit: Das alles übernimmt die Funkuhr für Sie und zeigt dabei die Uhrzeit immer zuverlässig und präzise an. Genau das Richtige, wenn Ihnen das übliche „pünktlich auf die Minute“ einfach nicht pünktlich genug ist.

Immer auf der Höhe der Zeit

Im Kern ist eine Funkuhr eine Quarzuhr, was grundsätzlich für ein hohes Maß an Ganggenauigkeit sorgt. Das Quarzwerk beherbergt Schwingquarze, die zu elektromechanischen Resonanzschwingungen fähig sind. Das heißt: Wird ein solcher Quarzkristall unter Wechselspannung gesetzt, beginnt er zu schwingen und erzeugt seinerseits eine Wechselspannung.
Im Zusammenspiel mit einer Batterie ergibt sich aus den beiden Elementen ein äußerst genauer Taktgeber, der das Räderwerk der Uhr hochpräzise antreibt. Das Prinzip ist schon seit fast 140 Jahren bekannt und wird als „piezoelektrischer Effekt“ bezeichnet. Die Gebrüder Pierre und Jacques Curie entdeckten die Wirkung von elektrischer Spannung auf Quarzkristalle, die Elektroingenieure Horton und Marrison entwickelten auf dieser Basis die erste – zimmergroße – Quarzuhr der Welt.
Das war 1929 und es dauerte weitere vier Jahrzehnte, bis die Funktionsweise der Quarzuhr und die digitale Übermittlung von Zeitsignalen zusammenfinden sollten. Den Impuls hierzu gab der deutsche Ingenieur und Professor für Elektrotechnik Wolfgang Hilberg. Der meldete im Jahr 1967 sein Patent für die digital kodierte Zeitübertragung über Funk an, wie sie dann in Funkuhren zum Einsatz kommen sollte.
Zur Marktreife schafften es Funkuhren mit Quarzwerk aber erst seit den 1980er Jahren. Die ersten Modelle waren noch große Tischuhren. Erst 1990 präsentierte der deutsche Uhrenhersteller Junghans mit seiner „Junghans Mega 1“ die Funktechnologie in einer Größe, die auch für Handgelenke geeignet war.

Von der Primäruhr zum Handgelenk

Obwohl die Quarztechnologie bereits eine sehr hohe Ganggenauigkeit erlaubt, wird die Präzision bei einer Funkuhr noch erhöht, indem die Zeit regelmäßig abgeglichen wird. Als Taktgeber für die möglichst genaue Uhrzeit dienen dabei sogenannte „Primäruhren“, bei denen es sich um Atomuhren handelt.
Auch bei diesen werden Schwingungen genutzt, um die Zeit zu messen – allerdings nicht die von Quarzkristallen, sondern die der namengebenden Atome. Meist sind es Cäsium- oder Rubidium-Atome, deren hochfrequente Schwingungsdauer in einem elektromagnetischen Feld als Maß für die Zeit verwendet wird. Per Funk wird die Zeit der Primäruhren an die Funkuhren weitergegeben.
In Deutschland ist die „verantwortliche“ Atomuhr in Braunschweig untergebracht, in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB). Gesendet werden die Zeitzeichen allerdings vom Langwellensender DCF77 in Mainlingen (bei Frankfurt am Main). Dieser versorgt auf einer Sendefrequenz von 77,5 kHz im Umkreis von über 2000 Kilometern ganz Mitteleuropa mit der gesetzlichen Uhrzeit – und das schon seit 1973, inklusive eines Datensignals für das Datum.

Immer empfangsbereit: Die Technik in der Funkuhr

Damit die Funkuhr die präzise Uhrzeit der Atomuhr anzeigen kann, benötigt sie einen Empfänger. Um den bestmöglichen Empfang des Signals des Zeitzeichensenders zu gewährleisten und störende Signale zu vermeiden, ist im Gehäuse eine Ferritstabantenne verbaut. Der Ferritkern verbessert die Empfangseigenschaften der Antenne um ein Vielfaches.
Das erhöht nicht nur die Effizienz deutlich, sondern macht es auch möglich, Funkuhren ultraflach zu bauen: So sind vielfältigste Designs realisierbar, von der Chronographen-Größe bis hin zu elegant-schlanken Armbanduhren.
Die Leistungsfähigkeit des Empfängers wird bei heutigen Funkuhren noch zusätzlich gefordert, weil diese auch andere Zeitzeichensender empfangen können, wie etwa den britischen Zeitdienst MSF. Ähnlich hohe Anforderungen werden damit an das zentrale Steuerelement der Funkuhr gestellt, den Mikrokontroller.
Der regelt alle Abläufe innerhalb der Uhr, verwaltet die Uhrzeit, verarbeitet Bedienereingaben, passt die Uhrzeit an und ist verantwortlich für deren Anzeige. Kann die Uhr unterschiedliche Zeitsignale empfangen, muss man den Mikrokontroller außerdem entsprechend umschalten können. Eine praktische Funktion für Reisende, die sich in verschiedenen Zeitzonen bewegen und die Zeitverschiebung so ganz bequem auf das Handgelenk bekommen.

Höchste Präzision und höchster Komfort – mit Ihrer Funkuhr

Der größte Vorteil einer Funkuhr – neben der präzisen Anzeige der Uhrzeit – besteht darin, dass Sie sich als Träger die nicht um die Ganggenauigkeit Ihrer Uhr kümmern müssen. In regelmäßigen Abständen ermöglicht die Funktechnologie das genaue Ausrichten der Funk-Armbanduhr an der gesetzlichen Zeit des Zeitzeichensenders – ohne ein Aufziehen von Hand oder sonstige manuelle Betätigung.
Das Gleiche gilt für den Wechsel von Sommer- auf Winterzeit bzw. umgekehrt. Die Funkuhr wird auch in diesen Fällen automatisch auf die korrekte Uhrzeit eingestellt. Keine morgendliche Zeitumstellungs-Verwirrung mehr wegen einer „geklauten“ oder gewonnenen Stunde. Stattdessen sagt Ihnen Ihre Funkuhr auch an diesen Tagen sofort, wie spät es tatsächlich ist – und ob es sich lohnt, eventuell doch noch ein wenig liegen zu bleiben.
Eine weniger wahrnehmbare Korrektur der Uhrzeit übernimmt Ihre Funkuhr zusammen mit der zuständigen Primäruhr übrigens auch: Die geringe Abweichung zwischen der Dauer einer Sekunde, gemessen an der nicht konstanten Rotationsgeschwindigkeit der Erde macht es gelegentlich notwendig, mit einer zusätzlichen Schaltsekunde wieder für Synchronität zu sorgen.
„Gelegentlich“ heißt in diesem Fall, dass die Anpassung etwa alle anderthalb Jahre erfolgt. Die ohnehin geringfügige Ungenauigkeit muss Ihnen mit einer Funkuhr dann gar keine Sorgen mehr bereiten, die nimmt Ihnen die Armbanduhr ganz selbstverständlich ab.

Die Uhr für Perfektionisten mit Komfortbedarf

Mit keiner anderen Uhr können Sie den Wunsch nach Bedienkomfort so sehr mit maximaler Präzision verbinden, wie mit einer Funkuhr. Was ansonsten regelmäßige manuelle Korrekturen bedeuten würde, erledigt eine Armbanduhr mit Funktechnologie selbstständig und ohne Ihr Zutun. Und das jederzeit, über verschiedene Zeitzonen hinweg.
So sind Sie tatsächlich immer auf der Höhe der Zeit, dank des stets verlässlichen Begleiters an Ihrem Handgelenk. Die Funkuhren in unserem 1-2-3.tv Uhren-Shop warten nur auf die Gelegenheit, Sie von ihrer unerreichten Genauigkeit zu überzeugen.

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