Zwischen Retro-Style und futuristischem Space Age: Digitaluhren


Vor fast 50 Jahren bedeuteten sie eine Revolution und waren unerschwingliche Statussymbole, heute sind sie Kultobjekte. Die Vertreter des Retro-Styles sind überall zu finden: Digitaluhren haben im Vergleich zu mechanischen und analogen Uhren eine vergleichsweise kurze, aber doch bewegte Geschichte. Immerhin wirbelten sie die Uhrenbranche der 1970er Jahre ordentlich durcheinander und sind seitdem nicht mehr von den Handgelenken weltweit wegzudenken.
Nicht zuletzt deshalb, weil sie immer noch einfach anders, frech und farbenfroh sind – und damit den klassischen Armbanduhren ein großes Maß Lockerheit entgegensetzen. Dass sie inzwischen selbst vielfach den Status von Klassikern beanspruchen können, stört die Digitaluhren dabei weniger. Sie bleiben die erste Wahl für Uhrenfreunde, die auch einmal ohne Tradition auskommen.

Als die Zukunft der Uhrenbranche ankam

Die meisten Menschen bringen heute mit dem Begriff „Digitaluhr“ vor allem japanische Hersteller in Verbindung, die Erfolgsgeschichte begann aber in den USA. Dort kamen zu Beginn der 1970er Jahre die ersten Exemplare auf den Markt, ganz im Zeichen futuristischer Vorstellungen als „Zeitcomputer“, wie die Pulsar P1 von Hamilton beworben wurde. Mit ihren LEDs, ganz ohne Zeiger, war sie jedoch vorläufig unbezahlbar.
Eine der frühesten Versionen – ein Nachfolgemodell der P 1 – schaffte es sogar an Roger Moores Handgelenk in der James Bond-Verfilmung „Leben und sterben lassen“. Das trug nur noch mehr zu Popularität der Digitaluhren bei.
Vorerst wurden sie noch in kleinen Auflagen produziert, doch das sollte sich in rasantem Tempo ändern, genauso wie die Technik. So modern und fortschrittlich die ersten Modelle nämlich auch wirkten: Die in ihnen verbauten LEDs verbrauchten so viel Energie, dass die Batterien zum Teil mehrmals im Jahr ausgewechselt werden mussten – und das, obwohl die Uhrzeit nur auf Knopfdruck und nur für eine äußerst kurze Zeitspanne angezeigt wurde.
Bis zum Ende der 1970er Jahre erleben die Digitaluhren einen regelrechten Boom. Immer mehr Hersteller drängen auf den Markt, der für Analoguhren und mechanische Uhren zusehends schwieriger wird. Einen zusätzlichen Impuls bringen LCD-Uhren, deren Flüssigkristalldisplays deutlich sparsamer mit den Batterien umgehen. Damit ging den Digitaluhren jedoch der Vorteil verloren, die Uhrzeit auch im Dunkeln anzeigen zu können.

Keine Frage des Antriebs

Tatsächlich ist die Art und Weise, wie die Uhrzeit angezeigt wird, das charakteristische Merkmal einer Digitaluhr, unabhängig davon, ob das Display beleuchtet werden kann oder nicht. Es geht auch nicht um den Antrieb, obwohl Digitaluhren wegen der häufig verwendeten Schwingquarze schnell mit Quarzuhren verwechselt werden – nicht ganz zu Unrecht, denn die Geschichte der beiden hängt gerade in den ersten Jahren der Vermarktung eng zusammen.
Auf den ersten Blick ist das Markenzeichen von Digitaluhren erkennbar: Die zeiger- und zifferblattlose Darstellung der aktuellen Uhrzeit hebt sie von anderen Uhren ab. Das heißt, die einzelnen Ziffern und deren Wechsel werden direkt angezeigt. Damit gehören im Grunde auch solche Uhren dazu, bei denen die Ziffern mit Fallblättern (etwa bei Anzeigetafeln von Bahnhöfen oder Flughäfen) oder mittels auf Scheiben bzw. Walzen aufgedruckter Zahlen (wie bei der Anzeige des Kilometerstandes in älteren Autos) dargestellt sind.
Für Armbanduhren ist allerdings die Segmentanzeige – genauer: die Siebensegmentanzeige – gebräuchlich. Alle Zahlen, Buchstaben und Zeichen auf der Anzeige bestehen dabei aus vier vertikalen und drei horizontalen Balken. Diese können auf elektronischem oder elektromechanischem Weg separat geschaltet und damit sichtbar gemacht werden können.
Durch diese Darstellungsweise muss die Uhrzeit aber regelrecht gelesen werden. Ein deutlicher Unterschied zu Analoguhren, bei denen die Zeigerstellung schon auf den ersten Blick verrät, wie spät es ist – zumindest grob. Die exakte Uhrzeit lässt sich leichter bei einem digitalen Display ablesen.
Dazu kommt ein weiterer Vorteil: Bei der Digitaluhr ist sofort erkennbar, ob gerade die Uhrzeit bei Nacht oder bei Tag angezeigt wird. So lassen sich drei Uhr in der Nacht (03:00 Uhr) ohne Schwierigkeiten von drei Uhr bei Tag (15:00 Uhr) voneinander unterscheiden.

Digital und analog – das passt

Es spricht übrigens nichts gegen eine Kombination aus digital und analog – ganz im Gegenteil. Viele Multifunktionsuhren setzen sogar darauf, durch die Verbindung von Zeiger und Zifferblatt mit digitalen Anzeigeelementen für bestmögliche Übersicht zu sorgen. Auch Smartwatches, die grundsätzlich eher dem Digitalen zugewandt sind, greifen gerne auf die klassische Darstellungsweise zurück.
Eine strikte Trennung gibt es daher nicht und vielmehr entstehen aus der Verbindung der digitalen und der analogen Welt ganz besondere Zeitmesser. Wenn Sie sich nicht zwischen klassisch und „modern“ entscheiden können, bieten viele Modelle aus unserem Sortiment einen Mix aus traditioneller Uhrmacherkunst und digitaler Retro-Technik.
Aber selbst in ihrer ursprünglichen Form sind Digitaluhren sowohl Hingucker mit praktischer Veranlagung als auch Sammlerobjekte mit absolutem Kultstatus. Das macht sie im alltäglichen Gebrauch zu einem ebenso zuverlässigen wie modischen Begleiter. Mit den vielseitigen Designs können Sie Ihren individuellen Stil perfekt untermalen.
Kult, Coolness und Style – mit einer angesagten Digitaluhr
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